Verantwortung
Nachhaltigkeit

Faire Preise für finanzielle Perspektiven

Kaffeeanbau ist in den Produktionsländern fast immer mit Armut verbunden. Deshalb ist es uns wichtig, einen fairen Preis zu bezahlen und auch finanzielle Perspektiven zu schaffen. Für unsere Rohkaffeebohnen zahlen wir einen Preis, der deutlich höher liegt als der Weltmarktpreis für Arabica Rohkaffeebohnen an der Börse.

Außerdem sind wir während der Produktion vor Ort und arbeiten täglich mit. Das kann durch die entlegenen Farmen mehrere Wochen andauern. Indem wir die Inspektionen auf den Fincas selbst vornehmen, können wir – auch ohne Zertifikate – für organische Anbaumethoden garantieren. Außerdem kennen wir alle Farmer und Angestellten persönlich. In dieser Atmosphäre der Vertrautheit schaffen wir großartige Ergebnisse und Beziehungen, die auf langfristige gemeinsame Entwicklung ausgelegt ist.
Das lohnt sich – für alle.

Qoffee Qulture e.V.

Daniel und Lukas sind Gründungsmitglieder des seit 2017 bestehenden gemeinnützigen Qoffee Qulture e.V. Hier verbessern wir durch ehrenamtliche Arbeit das Leben benachteiligter Kaffeebauern. Mit Wissen, Werten und Werkzeug setzen wir als Vereinsmitglieder gemeinsam mit Partnern in Deutschland und Anbauländern Projekte um. Außerdem stärken wir mit Events in Baden-Württemberg die Idee internationaler Gesinnung und Freundschaft.

cumpa pflanzt

Einerseits stärken wir durch unsere Importe soziale Strukturen vor Ort und bringen erstklassigen Kaffee nach Deutschland. Leider werden aber durch das Verschiffen eines 20 Fuß Containers circa 3,8 Tonnen CO2 erzeugt. * Das belastet uns und unsere Umwelt enorm.
Deshalb haben wir die Aktion „cumpa pflanzt“ ins Leben gerufen. Für jede angefangene Tonne Rohkaffee pflanzen wir je einen Baum in Peru und einen Baum in Deutschland. So binden wir innerhalb der nächsten Jahre das CO2, das beim Transport entstanden ist, denn ein Baum speichert durchschnittlich 10 Kilogramm CO2 pro Jahr. * Da die Bäume auch nach der Neutralisierung der CO2 Bilanz der einzelnen Importe noch weiterwachsen, nehmen wir ab dann sogar einen positiven Einfluss auf den Planeten.
Wir wollen unsere Welt irgendwann wieder so verlassen, wie wir sie vorgefunden haben – oder noch besser. Daher pflanzen wir weiter Bäume und werden auch mit neuen Aktionen unsere nachhaltigen Ideen umsetzen.

Interesse an Patenschaft?

*Quellen: www.arktik.dewww.plant-for-the-planet.org

Club de Madres Handselektion

Bei der Arbeit mit zurückverfolgbaren Spezialitätenkaffees übernimmt cumpa soziale Verantwortung. Werden große Mengen Rohkaffee selektiert, dann geschieht das meist maschinell in Fabriken. An diesem automatisierten Prozess verdienen vor allem die Fabrikbesitzer.
Bei der Selektion kleiner Kaffeemengen lohnt es sich auf Handarbeit zurückzugreifen. Deshalb arbeiten wir bei der Handauslese unserer Microlots in Peru mit den Frauen des gemeinnützigen Vereins „Vaso de Leche“ (deutsch „ein Glas Milch“) zusammen. In dieser Vereinigung bekommen bedürftige Mütter für ihre Kinder Zugang zu gespendeten Nahrungsmitteln. Mangelernährung bis hin zu Blutarmut stellt in den Tropen ein großes Problem dar und betrifft besonders Kinder.

Auf cumpas Anweisung hin wird der Frauenverein durch die Kooperative mit der Handauslese beauftragt, die den Rohkaffees eine besonders hohe Qualität verleiht. Außerdem verdienen sich die Frauen mit der geselligen und schonenden Arbeit ein Zubrot. So verhelfen die Kaffeekooperative, cumpa, die Kaffeeröster und die Kaffeetrinker den Bedürftigsten zu einem besseren Leben.

info@cumpa.de