Was für ein Jahr!

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Was war das für ein wildes Jahr 2021? Nachdem wir alle dachten, dass sich die Pandemie langsam legen  und ruhigere Zeiten anbrechen würden, kam doch alles anders. Covid beschäftigte uns weiter, und on top kamen einige weitere Krisenherde hinzu, die die Kaffeebranche ganz schön aufwirbelten. Im Juli gab es eine Kältewelle in Südamerika. In Brasilien hat heftiger Frost zu einer großflächigen Zerstörung von Kaffeeplantagen geführt und auch in Peru konnte Lukas die Kälte abgeschwächt am eigenen Leibe spüren. Bürgerkrieg in Äthiopien, Proteste in Kolumbien und eine anhaltende logistische Unterkapazität verknappen das globale Angebot an Rohkaffee weiter. Zusammen haben diese Umstände dazu geführt, dass sich der Kaffeepreis im Vergleich zu 2020 nahezu verdoppelt hat und mittlerweile bei einem Zehnjahreshoch steht.

 

Trotz aller Hindernisse blicken wir auf ein erfolgreiches Jahr zurück und freuen uns darüber, dass wir auch 2021 besten Rohkaffee importieren konnten. Insgesamt waren das in diesem Jahr knapp 70 Tonnen aus Peru und Vietnam. Wie gewohnt konnten wir unsere Kund*innen von der außergewöhnlichen Qualität überzeugen und haben uns sehr darüber gefreut zu sehen, in welche tollen Endprodukte unsere Kaffees geflossen sind.

 

Auch abseits vom Kaffee konnten wir in diesem Jahr einige organisatorische und strukturelle Meilensteine feiern. Das Jahr 2021 war das erste volle Geschäftsjahr, in dem sich Lukas und Daniel in Vollzeit cumpa widmen konnten. Was so banal klingt macht für beide einen riesigen Unterschied, da sie ihre volle Arbeitskraft in die Weiterentwicklung von cumpa stecken konnten.

 

Außerdem begann 2021 für uns mit einem Umzug in das benachbarte Gebäude. Das war für uns ein weiterer wichtiger Schritt, denn durch die neuen Räumlichkeiten ergaben sich für uns ganz neue Möglichkeiten. Die Räume bieten uns das, wovon wir schon immer geträumt haben: eine größere Lagerfläche für unseren Kaffee und ein modernes Büro mit professionellem Cupping-Bereich, das zudem noch einen super Ausblick über das Gäu auf die Schwäbische Alb bietet. Seitdem können wir noch besser zusammenarbeiten und auch unsere Partner*innen und Kund*innen auf eine Tasse Kaffee zu uns nach Herrenberg einladen.

 

Im Jahr 2021 konnten wir zudem gleich zwei Mitarbeiter:innen begrüßen. Zuerst war Jakob als Werkstudent bei uns beschäftigt und unterstützte uns über 7 Monate an 2 Tagen in der Woche. Da er für sein Masterstudium umzog, hat er uns leider verlassen müssen. Wir sagen hiermit nochmal herzlichen Dank an Jakob! Anfang November dann konnten wir einen weiteren Meilenstein feiern und unsere neue Mitarbeiterin Julia begrüßen, die uns seitdem im Marketing unterstützt. Auch das ist für uns ein großer Schritt für uns, da selbst 200% Arbeitskraft von Lukas und Daniel nicht reichen, alle anfallenden Aufgaben zu erledigen. Unser neu etablierter Newsletter ist beispielsweise nur durch Unterstützung von Julia möglich geworden.

 

2021 war also einiges los bei cumpa und wir stehen schon in den Stadtlöchern für 2022. Eines ist sicher: das neue Jahr wird nicht weniger spannend als das alte.

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