Behind the Beans: Torsten Hahn, Gründer von Good Karma Coffee

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Über „Behind the Beans“

Seit der Gründung von cumpa  haben wir schon viele spannende Persönlichkeiten aus der Kaffeewelt kennen gelernt und Freundschaften geschlossen. Bei „Behind the Beans“ wollen wir euch diese vorstellen und gemeinsam einen Blick hinter die Kulissen werfen. Für unsere dritte Ausgabe haben wir  Torsten Hahn, den Gründer von Good Karma Coffee interviewt. Noch bevor er gemeinsam mit Daniel cumpa gründete, jobbte Lukas während seines Studiums in der Rösterei von Good Karma Coffee. Wir blicken daher auf eine lange Freundschaft und Partnerschaft zurück und freuen uns, euch Torsten heute näher vorzustellen.

 

Behind the Beans: mit Torsten Hahn, Gründer von Good Karma Coffee 

 

Was ist dein Verhältnis zu cumpa?

Mein Verhältnis zu Cumpa ist ein sehr familiäres. Es fühlt sich an als kämen Lukas, Daniel und ich aus dem selben Elternhaus. Wir haben quasi zusammen angefangen im Kaffeegeschäft zu arbeiten und teilen die gleichen Werte und Ziele.

 

Warum hat es dich in die Kaffeeindustrie verschlagen?

Da haben viele Faktoren dazu beigetragen. Zum einen hatte ich schon immer Spaß am Umgang mit Lebensmitteln und interessierte mich nicht nur fürs kochen sondern auch für Anbau und exotisches Produkte aus anderen Ländern. Dann reise ich sehr gerne und Besuche bei den Kaffeebauern in den Ursprungsländern sind da ein guter Anlass. Mit Kaffee bietet sich auch die großartige Möglichkeit mit einem guten Produkt etwas gutes zu bewirken in der Welt. Außerdem trifft man in der Branche mit immer wieder die nettesten Menschen der Welt.

 

Was gefällt dir an der Spezialitätenkaffee-Branche?

Dass man das Gefühl hat eine große Familie zu sein und gemeinsam am selben Strang zu ziehen: Wir wollen alle großartigen Kaffee machen und das zugunsten der Kaffeebauern und nicht auf deren Kosten.

 

Was willst du mit Kaffee erreichen?

Die Geschmacksknospen möglichst vieler Menschen 😉 Außerdem möchte ich nachhaltige, langfristige Verbindungen zwischen Produzenten und Konsumenten aufbauen – Beziehungen die auf Vertrauen aufbauen und Sicherheiten schaffen.

 

Was bedeutet (Spezialitäten-) Kaffee für dich?

Natürlich zum einen eine bemerkenswerte Qualität des Rohproduktes, aus dem dann mit ein wenig Können ein bemerkenswerter Röstkaffee wird. Zum anderen aber auch dass die Menschen die das Rohprodukt möglich gemacht haben sichtbar gemacht werden.

 

Was ist das Verrückteste, das dir im Kaffee-Kontext je passiert ist? 

Dass ich heute, nach 9 Jahren, in meiner Rösterei sitzen kann mit einem fantastischen Kaffee in der Hand und es funktioniert: „Der Laden läuft“ – Ich kann davon leben, habe die besten Mitarbeiter der Welt und kann stolz aber auch voller Dankbarkeit und Demut auf das Erreichte blicken.

 

Mit welchem Kaffee-Vorurteil möchtest du aufräumen?

Dass es bessere Röstereien als Good Karma Coffee gibt 😉 Außerdem möchte ich hier nochmal auf darauf pochen, doch bitte den Hintergrund der Kaffees im Supermarkt zu hinterfragen und nicht blind an Labels zu glauben.

 

Auf welches Kaffee-Highlight freust du dich aktuell am meisten?

Auf meine nächste Kaffeereise! Und auf jede erste Röstung und anschließende Verkostung eines neuen Kaffees. Das ist und bleibt mein liebster Part im ganzen Röster-Business.

 

Vielen Dank für deine Zeit, Torsten!

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