Als wir während der Erntesaison die Aufbereitungsstation in Đưng K’Nớ besuchten, wurde uns ein magischer Sonnenuntergang zuteil. Der Himmel färbte sich vollständig violett. Wir hatten gerade unsere letzte Tasse des Tages aufgebrüht, nachdem wir von der Farm zurückgekehrt waren. Ein besonderer Moment, der genau diesem Kaffee seinen Namen gab: „Hoàng Hôn“ – Sonnenuntergang.
Für diesen Prozess wird mineralreiches Quellwasser aus einem nahegelegenen Berg verwendet. Es wird extra zur Aufbereitungsstation transportiert, um während der fünftägigen Fermentation in Edelstahltanks die Geschmackstiefe des Kaffees zu fördern. CO₂ eines deutschen Craft-Bier-Herstellers wird dem Tank zugesetzt, um eine 100% sauerstofffreie Umgebung zu gewährleisten. Nach der Fermentation werden die Bohnen bis zu 25 Tage lang auf erhöhten Trockenbetten im Schatten getrocknet. Das Ergebnis ist ein Kaffee mit komplexen tropischen Fruchtnoten und einer anhaltenden Süße.
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