Besuch aus Peru in Deutschland

Kaffee, Freundschaft und eine lange Reise
Das erste Mal sind sich Don Martin und cumpa-Co-Gründer Lukas bereits 2014 begegnet, als Lukas als Freiwilliger in einer Werkstatt im peruanischen Moyobamba gearbeitet hat.
Die elf Jahre seitdem waren eine große Reise, die Don Martin, seinen Sohn Jimmy und cumpa zu großen Teilen gemeinsam zurückgelegt haben.
Ein zweiwöchiges Praktikum von Lukas in der Kooperative Aproeco 2016 – damals geleitet von Don Martin und Jimmy –, ein Semester lang Studienpraktikum 2017/2018 wieder bei Aproeco, die Gründung von cumpa mit einer Peru-Reise 2018, Reisen von Jimmy nach Europa mit Lukas, gemeinsame Abenteuer in Peru.
Don Martin ist seit 2018 wieder auf seiner Finca „La Piramide“, wo er 2023 im Rahmen eines Origin Trips auch eine Gruppe Rösterinnen und Röster empfangen hat.

Der Traum einer Deutschlandreise
Im Gegensatz zu seinem Sohn Jimmy konnte sich Don Martin den Traum einer Reise nach Europa bisher noch nicht erfüllen. Das wollten wir ändern – und haben ihn 2025 eingeladen, seinen Geburtstag mit uns in Deutschland zu verbringen. Was zunächst als Feier zum 60. Geburtstag gedacht war, entpuppte sich zwar als der 59., hielt uns aber nicht von unserem Vorhaben ab.
Dank guter Vorbereitung klappte die weite Reise reibungslos, und wir durften Don Martin und Jimmy in Bretten im Südwesten Deutschlands willkommen heißen, wo sie in einem hübschen Hotelzimmer am alten Markt wohnten.
Die ersten Tage nutzten wir zur Jetlag-Akklimatisierung, für viele leckere Kaffees und Spaziergänge im familiären Kreis von cumpa-Co-Gründer Lukas. Danach startete unser Programm.
Geburtstagsfeier in der Laufenmühle
Im Zentrum stand die eigentliche Geburtstagsfeier am 29.07.2025 bei unserem langjährigen Partner Laufenmühle. Versteckt in Welzheim liegt die Einrichtung für Menschen mit Behinderung, die auch eine Bio-Spezialitätenkaffeerösterei betreibt. Schon seit 2019 sind wir Partner – und 2023 begleiteten uns mehrere Mitarbeitende nach Peru.
Mit Kaffeemanufaktur Würzburg hat eine weitere Partnerin beide Begegnungen wahrnehmen können – erst der Besuch auf der Finca 2023, dann der Empfang zum Geburtstag 2025.
cumpa Friends & Family
Nach einem eindrucksvollen Tag mit einer Geburtstagsfeier, typisch deutschem Essen und einer Fragerunde zu Don Martins Leben ging es am nächsten Tag nach Freiburg. Dort trafen wir uns mit cumpa-Co-Gründer Daniel und verbrachten einige Zeit mit Enrico, der als Coffee Professional zwischen Kolumbien und Deutschland unterwegs ist – oder in Peru, wo er 2018 Don Martins Familie kennenlernte.
Gemeinsam genossen wir in familiärer Runde die Perle Südwestdeutschlands und schwelgten in Erinnerungen.
Eine Dekade voller Gutem Karma
Good Karma Coffee in Karlsruhe ist die Rösterei, in der Lukas’ Eintritt in die hiesige Spezialitätenkaffeeszene 2015 begann. Hier feierten wir zehn Jahre Partnerschaft – GKC-Gründer Thorsten war 2016 der Erste, der nach Lukas’ Reise Rohkaffeeproben der peruanischen Kaffees erhielt. Anfang 2018, als Lukas gerade sein Praktikum in Moyobamba absolvierte, kaufte Thorsten elf Säcke Rohkaffee von Aproeco. Dieser Kaffee wurde zum ersten Probeimport und markierte den inoffiziellen Start von cumpa.
Beide Kaffees haben Don Martin und Jimmy während ihrer Zeit als Funktionäre in der Kooperative maßgeblich mitgestaltet. Heute wird die Kooperative von einem neuen Präsidenten und einem neuen Geschäftsführer geleitet. Doch Don Martin und Jimmy sind weiterhin geachtete Mitglieder und stehen der Kooperative als Mentoren auch bei wichtigen Entscheidungen zur Seite.
München zum krönenden Abschluss
Zu guter Letzt reisten Jimmy und Don Martin noch nach München, wo sie die cumpa Teammitglieder Paul, Christine und Clara trafen. Gemeinsam schlenderten sie ein bisschen durch die Stadt, lernten eine weitere Facette der deutschen Kulinarik kennen und schlossen den Tag mit einer eindrucksvollen Verkostung bei The Stray Coffee ab.
Zum Abschluss der zweiwöchigen Deutschlandreise füllten Jimmy und Don Martin noch ihre Koffer mit Mitbringsel für Freund*innen und Familie. Dann hieß es Abschied nehmen.
Für uns ist es eine besondere Ehre, die beiden in Deutschland empfangen haben zu dürfen. Oft war Lukas schon in Peru, hat die Gastfreundschaft dort kennengelernt. Nun konnten wir diese Hospitalität ein Stück weit zurückgeben.
Und was wir gelernt haben in einer Dekade Beziehung: Kein Abschied ist für immer! Wir freuen uns auf das nächste Wiedersehen – sei es in Peru, Deutschland oder woanders.







































